Geschichte des Schlosses


 

Schloss Callenberg – Ein historischer Überblick

Seit Jahrhunderten ist Schloss Callenberg im Besitz der herzoglichen Familie Sachsen-Coburg und Gotha und wird von ihr genutzt. Mit der Zeit hat sich das Schloss aufgrund der stilistischen und architektonischen Vorlieben von Herzögen und Prinzen verändert.  Doch für die herzogliche Familie von Sachsen-Coburg und Gotha ist es nach wie vor ein Bindeglied zwischen der Vergangenheit und der heutigen Zeit, auf das sie stolz ist.

Die historischen Verbindungen zum europäischen Adel (siehe Familiengeschichte) spiegeln sich in einer beeindruckenden Gästeliste wider, die Jahr um Jahr anwuchs.  Eine der berühmtesten Besucherinnen von Schloss Callenberg bedachte dieses in ihrem Tagebuch mit folgenden Worten:

Ein wenig steil, der Weg zum Schloss Callenberg, aber dort erwartet mich ein guter Tee in einer herrlichen Umgebung“ – Queen Victoria of England

Tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte von Schloss Callenberg. 

1122-1313
Im Jahr 1122 wurde der Name „Thiemo de Chalwinberch“ erstmals urkundlich erwähnt. Dieses edelfreie Geschlecht ist auf Callenberg bis 1231 nachweisbar. Der letzte auf Callenberg ansässige Edelfreie, Ulrich III., verkaufte 1231 das Anwesen an das Bistum Würzburg. Doch schon im nächsten Jahr gehörte es einem Grafen Poppo VII. von Henneberg. 1313 erwarb der Ritter Hermann Hunt (Hund) von Sternberg die „Burg Callenberg“ von Graf Berthold VII. von Henneberg und behielt sie als Lehen.

1588-1826
Nach dem Tod des letzten Sternberger Lehnsmann 1588 ging das Anwesen als offenes Lehen an Herzog Johann Casimir von Sachsen Coburg. Bis 1825 waren das Kammergut und Schloss Callenberg im Besitz der Herzöge von Sachsen-Meiningen. Erst 1826 durften sich die Coburger Herzöge wieder als Herren von Schloss Callenberg glücklich schätzen.

1831-1945
1831 war der Neubau des oberen Schlosses, wohl nach Plänen von Carl Alexander von Heideloff, abgeschlossen. In den Jahren 1856/57 wurde die untere Schlossanlage unter Herzog Ernst II. im Stil der Neugotik umgestaltet. Bis 1945 war das Schloss Sommerresidenz der Coburger Herzöge.

Seit 1998
Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wurde der ehemalige Sommersitz der Coburger Herzöge wiederhergestellt und beherbergt seit 1998 den Herzoglichen Kunstbesitz SCG mit kostbaren Möbelstücken, Gemälden, Porzellan, kunstgewerblichen Arbeiten und einer Auswahl von Waffen aus vier Jahrhunderten.

 

>> Familiengeschichte

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